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| Lederpflege |
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Pflege von Autoleder
Fahrzeugleder ist meistens Glattleder mit gefärbter Oberfläche. Die Oberfläche ist sozusagen mit Farbe versiegelt. Früher wurden Autoleder noch einem pflanzlichen Gerbverfahren unterzogen, seit einigen Jahren werden sie jedoch chromgegerbt.
Je nach Verschmutzungsgrad und alter des Leders müssen unterschiedliche Reinigungsmittel verwendet werden. Einen Universalreiniger für alle Lederarten gibt es nicht. Neue Ledersitze bedürfen normalerweise nur einer Versiegelung, keine Nachfettung da sie vom Gerbungsverfahren noch optimal genährt sind. Vor Abnutzung an den Ein-/Ausstiegsseiten und Abfärbungen von Kleidung ist kein Sitz gefeit. Helles Leder ist anfälliger für Verfärbungen und auch die Abnutzungserscheinungen sind viel früher als bei dunklem Leder zu sehen. Wenn Ledersitze älter werden, benötigt man eine Rückfettung da Leder mit der Zeit austrocknet. Ältere Ledersitze sollten demnach alle 6 Monate mit einem speziellen Lederschutzmittel behandelt werden. Wird dieser Vorgang regelmäßig durchgeführt, bleibt das Leder geschmeidig und der Alterungsprozess wird durch die Antioxidantien minimiert. Tödlich für jeden Autositz ist ungepflegtes, trockenes Leder dass bei extremer Hitze, z.B. durch Sonneneinstrahlung im Sommer, oder Kälte unter 0 Grad rissig und brüchig wird. Leder kann grundsätzlich immer repariert werden. Durch Anschleifen und Nachfärben können Kratzer entfernt und mit speziellem Klebstoff sogar Risse behoben werden. Mit so genantem Flüssigleder können tiefe Abschürfungen oder Kratzer aufgefüllt werden. Die zu behandelnde Stelle muss aber unbedingt zuvor schmutz- und fettfrei gemacht werden. Bei gelochtem (perforiertem) Leder ist besonders darauf zu achten dass die Reinigungs- und Pflegemittel sparsam aufgetragen werden. Sonst werden nicht nur die Löcher damit gefüllt sondern die Lederränder quellen auf. Generell sollte man lieber öfter sparsam als selten aber dann besonders intensiv reinigen und pflegen. Das Leder wird es einem danken. |
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