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Tuning kommt aus dem englischen und bedeutet "stimmen" oder "abstimmen".
Das Tuning an Fahrzeugen beschäftigt sich mit der optischen und technischen Veränderung des Fahrzeuges. Einige Tuningmaßnahmen führen bis zur Fahruntauglichkeit des Fahrzeuges. Im unteren Menüpunkt Zulassung und Gesetzte mehr dazu. Das "Abstimmen" erfolgt meist nach individuellem Geschmack und je nach Höhe der Investitionen recht unterschiedlich. Angefangen beim Familienvater, der sein Auto mit "baby on board" beklebt um aufzufallen bis zum absoluten Fan, der einen kompletten Umbau des ganzen Fahrzeuges macht. Liebhaber des Tuning treffen sich auf Veranstaltungen und präsentieren ihre Umbauten. Ob bei "show & shine", wobei es sich hauptsächlich um das äußere Gestalten geht oder bei "Beschleunigungsrennen" (Viertelmeile, Ampelrennen etc.). Bei solchen Veranstaltungen tauscht man Fachwissen aus und/oder bestaunt und begutachtet die Leistungen der anderen Begeisterten und Fans. Die meisten betreiben das Tuning als Hobby, welches schnell sehr teuer werden kann. Viele Firmen haben erkannt, das des "Deutschen liebstes Kind", es ihm auch was Wert ist. Daher haben sich viele Firmen auf das individuelle Gestalten der Fahrzeuge spezialisiert und bietet ein breites Spektrum an Umbaumaßnahmen für Motortuning, Fahrwerktuning, Karosserietuning und Innenraumtuning an. Firmen bieten für die meisten Fahrzeuge schon eine breite Palette von Produkten an. Um einige Fahrzeugtypen, die in der Bevölkerung beliebt sind, haben sich regelrechte Tuningszenen gebildet. Mit eigenen Fachzeitschriften und typeneigenen Treffen gestalten sie somit ihre Freizeit. Bekannte Tuningbereiche/Szenen sind die VW-Audi-Szene, BMW-Szene, Porsche-Szene, Ferraristi sowie die Opel-Szene, Peugeot-Szene und die Japaner-Szene, um nur die Bekanntesten zu nennen.
Zur Geschichte musste ich selber nachschauen, aber laut Wikipedia.org hat Tuning im eigentlichen Sinn hat seinen Ursprung in den 50er-Jahren. Erste Firmen, so genannte Autotuner, beschäftigten sich mit der Abstimmung (engl. to tune) und Leistungssteigerung von Motoren. In der damaligen Zeit war der VW Käfer als weit verbreitetes Fahrzeug ein beliebtes Tuningobjekt.
1953 stellte die Firma Kamei den ersten Spoiler für den Käfer her. Dieser sollte bei Geschwindigkeiten von über 100 km/h für einen höheren Anpressdruck an der Vorderachse sorgen. Die Bezeichnung für diesen ersten Spoiler war Tiefensteuer.
Zu Beginn beschränkte sich das Fahrzeugtuning meist auf reines Motortuning, allenfalls noch wurden notwendige Fahrwerksmodifikationen nachgezogen, die der höheren Leistung Rechnung trugen, wie z. B. Sportstoßdämpfer, oder in wenigen Fällen auch bessere Bremsanlagen.
Seit den 70er-Jahren wurde das Fahrzeugtuning immer beliebter. Zahlreiche Tuningfirmen wurden gegründet. Auffällig waren die vielen angebotenen Extremumbauten. So wurden nicht selten Limousinen, Coupés und Sportwagen, aber auch alle anderen Arten von Fahrzeugen mit Anbauteilen und einer Breite von 2,00 Metern angeboten. Der Begriff Showtuning wurde geprägt.
Etwa seit Ende der 90er-Jahren wurde das Fahrzeugtuning allmählich wieder dezenter. Die Zeit der Extremumbauten durch Tuningfirmen war vorbei. Nur noch selten wurden Fahrzeuge angeboten, die in enormer Weise von den Serienmodellen abwichen. Der Trend ging mehr zu dezenten Umbauten, bei denen ein größerer Wert auf innere Werte und die Technik gelegt wurde als auf äußerliche Auffälligkeit.
Einige sehr schöne Umbauten kann man hier auf ampelrennen.de in den Usergalerien bewundern.
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